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Die Zeit
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Die Zeit (Eigenschreibweise des Verlags DIE ZEIT) ist eine Ăźberregionale deutsche Wochenzeitung und ein digitales publizistisches Angebot. Die Wochenzeitung erschien erstmals am 21. Februar 1946. Sie wird jeden Donnerstag verĂśffentlicht; an Feiertagen wird der Erscheinungstag in der Regel vorgezogen. Zeit.de, das Angebot fĂźr Online-Journalismus, ist seit 1996 im Internet präsent. Am 1. Juli 2025 wurden das Printangebot Die Zeit und das Digitalangebot Zeit Online sowie die beiden Redaktionen â auch die Chefredaktionen â unter der gemeinsamen Dachmarke Die Zeit zusammengefĂźhrt.cite-ref-0-2-0[2] Gleichzeitig wurde der Zusatz âWochenzeitung fĂźr Politik Wirtschaft Wissen und Kulturâ vom Kopf der Titelseite der Druckausgabe entfernt.cite-ref-1-3-0[3]
Der Zeitverlag und somit Die Zeit wurde 1996 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck Ăźbernommen und gehĂśrt seit 2009 zu jeweils 50 Prozent zur DvH Medien und zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.cite-ref-4[4]
Die Zeit wird zu den Leitmedien im deutschsprachigen Raum gezählt.
Contents
⢠Profil
⢠Auflage
⢠Geschichte
⢠Printausgabe
⢠Zeitmagazin
⢠Regionalausgaben
⢠Digital-Zugang
⢠Zeit.de
⢠Ressorts
⢠Reichweite
⢠Entwicklung
⢠Zuender
⢠HeyStudium
⢠StÜrungsmelder
⢠Netz gegen Nazis
⢠ze.tt
⢠Podcasts
⢠Kontroversen
⢠Zeit-Stiftung
⢠Verwandte Themen
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Profil
Die politische Haltung der Zeit gilt als liberalcite-ref-goethe-5-0[5]cite-ref-6[6] beziehungsweise linksliberal.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Sie pflegt die Debatte. Sie wird von Journalisten als eines der deutschsprachigen Leitmedien eingestuft.
Auflage
Im Oktober 1988 wurde zum ersten Mal eine verkaufte Auflage von Ăźber 500.000 Exemplaren erzielt. Auch Anfang der neunziger Jahre betrug die verkaufte Auflage der Wochenzeitung Ăźber 500.000 Exemplare, sank aber nach dem Start der linksliberalen Wochenzeitung Die Woche auf 460.000 Exemplare im Jahr 1997.cite-ref-9[9] Sie beträgt gegenwärtig 615.964 Exemplare.cite-ref-10[10] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 80,3 Prozent. Während viele Printmedien mit sinkenden Auflagen kämpfen, legt âDie Zeitâ konstant zu â sowohl bei Abos als auch Gesamtverkäufen.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Geschichte
Die erste Ausgabe erschien am 21. Februar 1946 in Hamburg in einer Auflage von 25.000 Exemplaren als Blatt der sogenannten Lizenzpresse. Sie umfasste acht Seiten und kostete 40 Pfennig. Sie wurde âverĂśffentlicht unter Zulassung Nr. 6 der Militärregierungâ der Britischen Besatzungszone.
Die ersten Herausgeber der Zeit waren Gerd Bucerius, Lovis H. Lorenz, Richard TĂźngel und Ewald Schmidt di Simoni. Sie hatten bereits während der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs eine bĂźrgerliche Zeitung geplant. Die Anfangsjahre, vor allem ab 1949, waren von Auseinandersetzungen zwischen Bucerius und den Ăźbrigen Herausgebern gekennzeichnet. Es mussten Verluste der Zeit durch die Einnahmen der Illustrierten Stern, die sich seit 1951 ebenfalls in Buceriusâ Eigentum befand, ausgeglichen werden.
Erster Chefredakteur der Zeit war Ernst Samhaber. Da er zuvor im Reichsministerium fĂźr Volksaufklärung und Propaganda und fĂźr einige Medien des NS-Regimes gearbeitet hatte, erhielt er im Rahmen der Entnazifizierung im August 1946 zwei Jahre lang Berufsverbot und musste noch im GrĂźndungsjahr von Mitherausgeber Richard TĂźngel ersetzt werden. TĂźngel steuerte die Zeitung in eine konservative Richtung. Die Zeit war damals in zahlreichen Artikeln âVorreiter der Wiederbewaffnungâ.cite-ref-15[15] Auch unterstĂźtzte sie anfangs die Forderungen nach âHeimholung der Ostgebieteâ.cite-ref-die-zeit-bleibt-wir-vergehen-16-0[16]
1955 kam es zu einer Redaktionskrise: TĂźngel hatte einen Text des Staatsrechtlers Carl Schmitt, der oft als âKronjurist des Dritten Reichesâ angesehen wird, verĂśffentlicht. Aus Protest dagegen verlieĂ Marion Gräfin DĂśnhoff, die am 1. März 1946 dazugestoĂen war, nach zehn Jahren die Redaktion. Kurz darauf versuchte TĂźngel, den Chef vom Dienst Josef MĂźller-Marein zu entlassen, nachdem dieser in einem Artikel den US-Politiker Joseph McCarthy wegen dessen Kommunistenverfolgung scharf kritisiert hatte. Nach diesen Vorkommnissen wurde TĂźngel entlassen, was eine RĂźckkehr von Gräfin DĂśnhoff ermĂśglichte. Dies stellte gleichzeitig eine Entscheidung Ăźber die politische Linie der Zeitung dar, deren Verleger ab 1956 allein Bucerius war. Auf TĂźngel folgten als Chefredakteure zunächst Josef MĂźller-Marein (1957â1968) und schlieĂlich Marion Gräfin DĂśnhoff (1968â1972), die ab 1972 als Herausgeberin die Zeitung bis zu ihrem Tod im Jahre 2002 prägte.
Energisch unterstĂźtzte die Redaktion die Ostpolitik Willy Brandts.cite-ref-die-zeit-bleibt-wir-vergehen-16-1[16]
In der Zeit schrieben unter anderem Walter Jens unter dem Pseudonym Momos, Uwe Nettelbeckcite-ref-17[17] und Ben Witter.
1969 brachte Die Zeit einen Artikel des damaligen Feuilleton-Chefs Rudolf Walter Leonhardt, der dazu aufrief, Pädophilie freizugeben,cite-ref-18[18] 1976 einen Artikel des Hamburger Pädagogen Karlheinz Lutzmann, der Pädophilie zumindest im Ansatz relativierte.cite-ref-19[19] 2013 bat der damalige stellvertretende Chefredakteur Theo Sommer um Entschuldigung dafßr, damals nicht sensibler gewesen zu sein.cite-ref-20[20]
Im Jahr 1979 erhielt Die Zeit gemeinsam mit der Neuen Zßrcher Zeitung den niederländischen Erasmuspreis. Von 1985 bis 1996 war Hilde von Lang Verlegerin und von 1985 bis 1999 Geschäftsfßhrerin.cite-ref-21[21] Als beste Wochenzeitung konnte sich Die Zeit beim 7. European Newspaper Award 2005 durchsetzen.cite-ref-22[22] Im Mai 2012 wurde die Jakob Fugger-Medaille des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern, einer der renommiertesten Preise fßr das deutschsprachige Zeitschriftenwesen, erstmals nicht an eine Einzelperson, sondern an die Herausgeber, Verleger, Geschäftsfßhrer, Chefredaktion und Mitarbeiter der Zeit verliehen.cite-ref-antennebayern-23-0[23]
Chefredakteur ist seit 2004 Giovanni di Lorenzo, seit 2025 gemeinsam mit Jochen Wegner. Stellvertretende Chefredakteure sind Philip Faigle, Mark Heywinkel, Sebastian Horn, Maris Hubschmid, Martin Machowecz, Charlotte Parnack, Monika Pilath, Malin Schulz (Visual Director), Leonie Seifert und Holger Stark.cite-ref-imp-1-4[1]
FrĂźhere Chefredakteure:
⢠1946: Ernst Samhaber
⢠1946â1955: Richard TĂźngel
⢠1957â1968: Josef MĂźller-Marein
⢠1968â1972: Marion Gräfin DĂśnhoff
⢠1973â1992: Theo Sommer
⢠1992â1997: Robert Leicht
⢠1997â2001: Roger de Weck
⢠2001â2004: Josef Joffe und Michael Naumann
Zum 1. Mai 2017 wurde ein fßnfkÜpfiger Herausgeberrat bestehend aus Jutta Allmendinger, Zanny Minton Beddoes, Florian Illies, RenÊ Obermann und Josef Joffe berufen. Er soll zwei Mal im Jahr zusammenkommen und Verleger, Chefredaktion und Geschäftsfßhrung publizistisch beraten.cite-ref-24[24] Im Mai 2020 ersetzte Nicola Leibinger-Kammßller RenÊ Obermann.cite-ref-25[25] Das Mandat von Josef Joffe ruht seit Mitte Mai 2022, weil er seinen Freund und Banker Max Warburg vor den CumEx-Recherchen der eigenen Zeitung warnte.cite-ref-26[26] Weitere Herausgeber waren unter anderen Gerd Bucerius, Marion Gräfin DÜnhoff, Helmut Schmidt, Theo Sommer und Michael Naumann.
Printausgabe
Ressorts und Beilagen
⢠Politik
⢠Dossier
⢠Leserbriefe
⢠Geschichte
⢠Wirtschaft
⢠Green
⢠Wissen
⢠Junge Leser
⢠Feuilleton
⢠Politisches Feuilleton
⢠Glauben und Zweifeln
⢠Entdecken
⢠Investigative Recherche/Daten
Das Ressort Glauben und Zweifeln wurde im März 2010 eingefĂźhrtcite-ref-30[30] und das Ressort Z â Zeit zum Entdecken im November 2015.cite-ref-31[31] Im September 2019 wurden das Ressort Politik und das HauptstadtbĂźro sowie das Ressort Wissen und das Ressort Chancen zusammengelegt und das Ressort Streit eingefĂźhrt.cite-ref-32[32]
Seit Dezember 2010 liegt einer Teilauflage der Zeitung die Beilage Christ und Welt bei. Sie ist eine FortfĂźhrung der Wochenzeitung Rheinischer Merkur, die zuvor eingestellt wurde.cite-ref-33[33] Ab 2015 erschienen viermal jährlich die Beilagen Zeit Doctor und Zeit Geld und dreimal jährlich die Beilage Zeit Golfen.cite-ref-pressemappe-34-0[34] Zeit Geld und Zeit Golfen erschienen letztmals 2018, die Beilage Zeit Doctor bis Mai 2020. Zu aktuellen Beilagen gehĂśren unter anderem Zeit Abitur, Entdecken â Reise und Zeit Literatur.cite-ref-35[35]
Seit September 2021 erscheint zusätzlich das Ressort Green, welches âalle Aspekte nachhaltigen Lebens behandeltâ und dessen Leitung der frĂźhere Leiter des Wirtschaftsressorts, Uwe Jean Heuser, Ăźbernimmt.cite-ref-36[36]
Erscheinungsbild und Druck
Den Schriftzug in der Titelzeile der Wochenzeitung Die Zeit mit der eleganten Schrift âmit Seeleâ (weiĂe Innenlinie) gestaltete 1946 der aus Wien stammende JugendstilkĂźnstler Carl Otto Czeschka.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] Czeschka orientierte sich bei der Gestaltung der Kopfzeile an der britischen Tageszeitung The Times,cite-ref-39[39] die das britische Staatswappen mit LĂśwe und Einhorn zwischen den beiden Titelworten trägt. Dies war nicht nur von graphischer Bedeutung, sondern zeigte das Selbstverständnis des GrĂźnders der Zeitung Gerd Bucerius â nachzulesen in seinem Editorial âUnsere Aufgabeâ am 21. Februar 1946:
âWir hoffen, daĂ âDie Zeitâ ihrer Namensschwester in England wĂźrdig sein wird. [âŚ] Wir sind nicht so vermessen, mit unseren bescheidenen Mitteln die Ăźberragende Stellung anzustreben, die die Londoner âTimesâ in der ganzen Welt genieĂen, aber wir haben den Sinn dieses Vergleichs als Mahnung verstanden. Mit diesem Vorsatz beginnen wir unsere Wochenzeitung.â
â
Gerd Bucerius
Von der ersten Ausgabe (21. Februar 1946) bis zur 12. Ausgabe (9. Mai 1946)cite-ref-41[41] wurde die erste von Czeschka gestaltete Fassung verwendet, die das Hamburger Wappen mit schildhaltenden LĂśwen zwischen den beiden WĂśrtern zeigt.cite-ref-42[42] Dieses Wappen hatte im Unterschied zum offiziellen Staatswappen die Besonderheit, dass die Pfauenfedern der Helmzier mit kleinen Herzen versehen waren. Die Beinstellung der LĂśwen entsprach dabei der älteren Fassung des GroĂen Staatswappens; erst in der Zeit zwischen 1952 und 1955 wurde diese Beinhaltung (aus unbekannten GrĂźnden) verändert.cite-ref-43[43] Trotz dieser kleinen Differenz wurde es vom Hamburger Senat als GroĂes Hamburger Wappen und damit als âHoheitszeichenâ angesehen. Daraufhin wurde das Wappen verändert: Ein offenes Tor sollte die Weltoffenheit der Hansestadt zeigen.cite-ref-44[44] Doch auch diese zweite veränderte Fassung des Hamburger Wappens, das von der Ausgabe Nr. 13 bis Nr. 18 Verwendung fand, wurde vom Senat abgelehnt. Auch so sei dies der âMissbrauch eines Hoheitszeichensâ fĂźr kommerzielle Zwecke, und dieses Verbot gilt bis heute.cite-ref-45[45]
So zeigt die Titelzeile des Blattes seit ihrer 19. Ausgabe vom 27. Juni 1946 mit Erlaubnis des Bremer BĂźrgermeisters Wilhelm Kaisen stattdessen den Bremer SchlĂźssel und die goldene Krone des Bremer Stadtwappens. Dies geschah durch Vermittlung von Josef MĂźller-Marein, der später Chefredakteur der Zeit (1957â1968) wurde. Die Grafik mit dem Bremer SchlĂźssel in der Kopfzeile wurde ebenfalls von Carl Otto Czeschka gestaltet.cite-ref-46[46] Sie wird heute als Logo der gesamten Verlagsgruppe verwendet.cite-ref-47[47]
Der Hamburger KĂźnstler Alfred Mahlau hatte nach den Vorgaben von Ernst Samhaber die gesamte erste Ausgabe gestaltet, mit fĂźnfspaltigem Umbruch âin klassischer Strenge und Sachlichkeitâ.cite-ref-48[48] Der Druck erfolgte in der Hamburger Druckerei Broschek. Daneben hatte C. O. Czeschka in der ersten Zeit ebenfalls Ăberschriften fĂźr die verschiedene Ressorts gezeichnet. Die Artikel der Zeit und vor allem die Leitartikel auf der ersten Seite sind traditionell länger und ausfĂźhrlicher als etwa bei Tageszeitungen. Die Titelseite wurde aus diesem Grund gar als âGrabplatteâ verspottet. Seit einigen Jahren sind viele Artikel jedoch deutlich kĂźrzer und stärker bebildert. Seit dem Redesign durch Mario Garciacite-ref-49[49] im Januar 1998cite-ref-50[50] werden die Ăberschriften in der Tiemann-Antiqua gesetzt. Die FlieĂtexte stehen in der Garamond, einer typischen Buchschrift, die Zeitungen sonst selten verwenden.
An der Diskussion um die Rßckkehr zur traditionellen deutschen Rechtschreibung, die Der Spiegel, die Sßddeutsche Zeitung und Bild anfßhrten, beteiligte sich die Zeit nicht. Sie verwendete seit 1999 eine eigene, sowohl von der traditionellen als auch von den verschiedenen Versionen der reformierten Rechtschreibung abweichende Hausorthographie, die der langjährige Zeit-Redakteur Dieter E. Zimmer ausgearbeitet hatte.cite-ref-51[51] Seit 2007 verzichtet die Zeit auf diese Hausorthografie und schreibt, wie viele andere Zeitungen auch, gemäà den Empfehlungen des Dudens.
Das nordische Format, ein Markenzeichen der Zeit, wird seit je in Literatur und Kleinkunst â meist in satirischer Form â thematisiert: Laut dem Schriftsteller Hanns Dieter HĂźsch ist die Zeit z. B. âso groĂ, wenn man die aufschlägt, muss der Nachbar gleich zum Zahnarztâ. Das Format ist jedoch nicht grĂśĂer als bei einem Dutzend anderer deutscher Tageszeitungen. 2018 wurde Ăźber eine Umstellung zum Tabloidformat diskutiert, die aber vorläufig nicht durchgefĂźhrt wurde.cite-ref-52[52]
Die Zeit wird von der Frankfurter Societäts-Druckerei in MÜrfelden-Walldorf gedruckt. Bis zum 31. Dezember 2020 wurde ein Teil der Auflage von der Axel Springer SE in Ahrensburg gedruckt.cite-ref-53[53] Den Vertrieb ßbernimmt der Deutsche Pressevertrieb.cite-ref-pressemappe-34-1[34]
Zeitmagazin
1970 erschien die farbige Zeitungs-Beilage Zeitmagazin. Nach der Einstellung der Beilage 1999 wurde in der Nachfolge das Zeit-Ressort Leben unter der Leitung von Andreas Lebert eingerichtet. Seit der Zeit-Ausgabe vom 24. Mai 2007 ist das Ressort wieder in eine Zeitungs-Beilage mit Titel Zeitmagazin ausgegliedert. In dieser Beilage fĂźhrte Giovanni di Lorenzo bis Ende Januar 2009 wĂśchentlich ein Kurzinterview mit Helmut Schmidt unter dem Titel Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt. Besonders bekannt sind darin auĂerdem die wĂśchentlichen Kolumnen von Harald Martenstein, der meist recht sarkastisch, aber durchaus humorvoll Ăźber âGott und die Weltâ philosophiert, die Rubrik âDeutschlandkarteâ zu wechselnden Themen, die von 2007 bis 2021 bestand,cite-ref-55[55] sowie Wolfram Siebecks Kochseite. Seit 1971 wird im Zeitmagazin das âkryptischeâ Kreuzworträtsel Um die Ecke gedacht abgedruckt. Mathematische Unterhaltung findet sich in der Zeit-Rubrik Logelei. Seit 1982 präsentiert GroĂmeister Helmut Pfleger in der Kolumne Schachbretträtsel eine mit einer kurzen Geschichte verbundene Schachaufgabe.
Am 14. Oktober 2010 erschien zum 40. Geburtstag des Zeitmagazins eine Jubiläumsausgabe mit hundert Extraseiten. Sie enthält unter anderem vierzig verschiedene Titelbilder, fßr jedes Lebensjahr eins. Fßr die Ausgabe vom 21. Juni 2012 wurden mÜgliche Themen vorab online von der Netzgemeinde mittels der Liquid-Democracy-Software Adhocracy gesammelt und bewertet.cite-ref-56[56]
Regionalausgaben
Die Ăsterreich-Ausgabe der Zeit startete 2005. Seitdem konnte die Auflage um rund ein Drittel auf Ăźber 15.000 Exemplare gesteigert werden. GegrĂźndet wurden die Ăsterreichseiten von Joachim Riedl. Seit März 2020 fĂźhrt Florian Gasser das Team in Wien.cite-ref-57[57] Seit dem 12. Mai 2010 erscheint die Zeit in Ăsterreich mit drei (statt wie zuvor zwei) Regionalseiten. AuĂerdem erhält die Ăsterreich-Ausgabe häufig landesspezifische Titelseiten.cite-ref-standard201005111-58-0[58]
Ab November 2009 erschien die Zeit auf zwei Seiten in einer mit Zeit fßr Sachsen betitelten sächsischen Lokalausgabe, die in einem eigens dafßr eingerichteten Korrespondenzbßro in Dresden produziert wurde.cite-ref-59[59] 2013 wurde der Teil in Zeit im Osten umbenannt, um drei Seiten ergänzt und auf weitere Bundesländer ausgeweitet.cite-ref-60[60] 2017 zog die Redaktion nach Leipzig umcite-ref-61[61] und wurde bis 2021 von Martin Machowecz geleitet, dann von Anne Hähnig.cite-ref-62[62] Seit 2025 ist Cornelius Pollmer Ressortleiter der Zeit im Osten.cite-ref-63[63]
Seit dem 4. Dezember 2008 wird fßr die Leserschaft in der Schweiz eine Extra-Ausgabe mit zwei zusätzlichen Schweiz-bezogenen Seiten produziert: Seit dem 12. Mai 2010 ist die Seitenanzahl auf drei angestiegen.cite-ref-standard201005111-58-1[58] Verantwortlich fßr die Schweiz-Seiten ist Matthias Daum.cite-ref-64[64] Die verbreitete Auflage betrug per 2021 27.035cite-ref-65[65] Exemplare; 74 % der Leser sind Schweizer, 30 % deutscher Nationalität, die meisten besitzen einen hohen Bildungsstand.cite-ref-66[66] Seit April 2020 wird die Schweizer Ausgabe von Goldbach Publishing vermarktet.cite-ref-67[67]
Zum 75-jährigen Bestehen der Zeit am 21. Februar 2021 zeigt die Ausgabe 9/2021 das Titelblatt der âNullnummerâ vom 15. September 1945. Axel Schuster, der Archivar der ZEIT-Stiftung, beschreibt in seinem Text âWir haben bei null angefangenâ die Veränderung des Schriftzugs DIE ZEIT in einer Aufmachung der Nullnummer, die stark der nationalsozialistischen Vorzeige-Zeitung âDas Reichâ ähnelte, allerdings ohne ausfĂźhrlich darauf einzugehen, weshalb der Grafiker Carl Otto Czeschka das Hamburg-Wappen bereits 1946 durch das Bremer Stadtwappen mit dem SchlĂźssel unter der âBremer Markgrafenkroneâ ersetzten musste.
hamburg
Seit dem 3. April 2014 gibt es auch eine Regionalbeilage fĂźr Hamburg als gesondertes Zeitungsbuch Zeit Hamburg. In dem Editorial von Giovanni di Lorenzo zur Erstausgabe der Hamburger Beilage heiĂt es:
âDie ZEIT lebt seit ihren ersten Tagen mit einer Mogelpackung im Titelkopf. Weil die damaligen Stadtväter dem ZEIT-Verleger Gerd Bucerius den Gebrauch des Hamburger Wappens verweigerten, ist dort seit fast 70 Jahren das Bremer Stadt-Emblem zu sehen. FĂźr den Hamburg-Teil darf Hamburg auch wie Hamburg aussehen. Olaf Scholz hat es mĂśglich gemacht. Wenn das kein Anfang ist!âcite-ref-68[68]
In diesem Editorial wird der Anschein erweckt, als habe der damalige Hamburger BĂźrgermeister Olaf Scholz den Titelkopf der Hamburg-Beilage als Mischform des Bremer Wappens mit dem kleinen Hamburger Staatswappen genehmigt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Zeit Hamburg-Logo zeigt das frei verwendbare âHamburg-Symbolâ anstelle des Bremer SchlĂźssels, bleibt daneben aber bei der Ăźblichen Gestaltung mit âBremer Kroneâ.
Digital-Zugang
| Apps | Die Zeit | Die Zeit | Zeit Online | Podcasts | Zeit Audio | Zeit Radio |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Apps | Originallayout | Lesemodus | Zeit Online | Podcasts | Zeit Audio | Zeit Radio |
| Zeit Online | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Zeit E-Paper | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Zeit Audio | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein |
| Zeit Wissen | nur Zeit Wissen | nur Zeit Wissen | Nein | Nein | Nein | Nein |
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Mit dem Digital-Zugang gibt es alle Inhalte auf zeit.de frei zugänglich sowie die Ausgabe der Wochenzeitung und des Zeitmagazins
⢠in digitaler Form mit Originallayout als PDF,
⢠als separate Artikel unter Z+cite-ref-71[71],
⢠in Textversionen fßr elektronische Lesegeräte angepasste ePUB- und seit 2011 Mobipocket-Dateien, die seit Ende 2012 mit ausgewählten Bildern ergänzt sind, sowie
Die Webapp fĂźr Tablets, die ab Mitte August 2012 angeboten wurde, wurde durch die E-Paper App ersetzt.cite-ref-74[74] Die Zeit App wurde Ende 2024 eingestellt.
Im Juli 2021 wurde eine erneuerte Zeit Online-Smartphone App publiziert, die neben Audio-Inhalten auch Nachrichten sowie Z+ Abo-Inhalte zusammenfßhrt.cite-ref-75[75] Seit Juli 2025 trägt auch die App den Namen Die Zeit.
Ausgewählte Artikel aus der gedruckten Zeit-Ausgabe gibt es als vorgelesene Stßcke in der Zeit Audio Smartphone App. Der sogenannte Audiofon-Service, ßber den Zeit Audio ßber eine Telefonfestnetznummer gehÜrt werden konnte, wurde inzwischen eingestellt und durch die Smartphone App ersetzt.
Zeit.de
Zeit.de, ehemals Zeit Online, wird von der Zeit Online GmbH betrieben, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Zeitverlags.
Zum 1. Februar 2009 wurden Zeit Online, Tagesspiegel Online und zoomer.de als Zeit Digital zusammengelegt und erhielten eine gemeinsame Redaktion in Berlin.cite-ref-77[77] In Hamburg blieben lediglich einige Verbindungsredakteure sowie Technik und Vermarktung.cite-ref-78[78] zoomer.de wurde Ende Februar 2009 eingestelltcite-ref-79[79] und die Redaktion von Tagesspiegel Online gehĂśrt seit September 2009 wieder zum Tagesspiegel.cite-ref-80[80]
Seit dem 1. Juli 2025 tragen Zeit Online und Die Zeit den gemeinsamen Namen Die Zeit.cite-ref-1-3-1[3]
Ressorts
Das Onlineangebot setzt inhaltlich, technisch und grafisch andere Akzente als das gedruckte Blatt: Auf der Website finden sich Themen fßr eine jßngere Zielgruppe. Meldungen, Analysen und Hintergrundstßcke werden exklusiv fßr die Website geschrieben, gesprochen oder gefilmt. Die Beiträge werden dabei nicht nur von der Onlineredaktion, sondern auch von Printredakteuren und freien Autoren verfasst. Auch Artikel der gedruckten Ausgabe werden online verÜffentlicht. Artikel kÜnnen von angemeldeten Benutzern kommentiert werden. Die Redaktion kann nach eigenem Ermessen Kommentare editieren, lÜschen oder den Kommentator-Account sperren, wenn Beiträge den Rahmen der Netiquette verlassen oder in den Augen der Redaktion zu polemisch sind.
Das Angebot ist in einzelne Ressorts gegliedert:cite-ref-81[81]
⢠Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
⢠Kultur
⢠Politisches Feuilleton
⢠Wissen
⢠Digital
⢠Gesundheit
⢠Investigative Recherche/Daten
⢠Daten und Visualisierung
⢠Ressort X
⢠Hochkant
⢠Podcasts
⢠ZEITmagazin ONLINE, Wochenmarkt, Entdecken, Sinn
⢠ZEIT am Wochenende
⢠Arbeit
⢠Familie
⢠Geld
⢠Video
⢠Sport
AuĂerdem bietet zeit.de seit dem 3. April 2014 einen Lokalteil fĂźr Hamburg an.cite-ref-82[82]
Bei einer Umfrage unter deutschsprachigen Literaturblogs wurde der Literaturteil von zeit.de als bestes Portal bewertet. Es setzte sich unter anderem gegen die Literaturressorts der Onlineausgaben von Spiegel, SĂźddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung durch.cite-ref-83[83]
Reichweite
Entwicklung
Chefredakteur war bis Ende Februar 2008 der frßhere Zeit-Redakteur Gero von Randow. Vom 1. März 2008 bis zu seinem Wechsel zur britischen Tageszeitung The Guardian im April 2013 ßbernahm Wolfgang Blau die Chefredaktion.cite-ref-86[86] Sein Nachfolger ist seit 15. März 2013 Jochen Wegner, der zuvor Chefredakteur von Focus Online war. Seit Juli 2025 ist Jochen Wegner, gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur des Print- und Onlineangebots der Zeit.cite-ref-0-2-1[2]cite-ref-1-3-2[3]
Seit September 2006 gibt es eine Kooperation mit dem Berliner Tagesspiegel. Dieser gehĂśrt ebenfalls zur Verlagsgruppe Holtzbrinck. Im Rahmen der Kooperation tauschen beide Onlineangebote Texte aus. Ăhnliche Vereinbarungen gibt es mit dem Handelsblatt und mit dem IT-Portal Golem.de.
Von 2018 bis 2020 war der Online-Auftritt von brand eins mit Zeit Online verknĂźpft und wurde gemeinsam vermarktet.cite-ref-88[88]cite-ref-89[89]
Zuender
HeyStudium
2005 startete der Zeitverlag mit dem Rubrikenmarkt Studienorientierung. In Kooperation mit dem CHE (Centrum fĂźr Hochschulentwicklung) verĂśffentlicht die Zeit seitdem das CHE Hochschulranking im Zeit StudienfĂźhrer und im Web auf ranking.zeit.de (bis Mai 2023, seitdem auf studiengaenge.zeit.de).cite-ref-92[92] Im Mai 2023 wurde die neue Dachmarke HeyStudium gelauncht, unter der alle digitalen Produkte zum Thema Studienorientierung des Zeitverlags laufen.cite-ref-93[93]
Zeit Campus Online
Im Jahr 2006 wurde Zeit Campus Online als Internetangebot des Printmagazins Zeit Campus gestartet.cite-ref-94[94]
StĂśrungsmelder
2007 startete Zeit Online zusammen mit dem Musikmagazin Intro, dem Verein Gesicht Zeigen! und der Agentur WE DO gemeinsam mit den Moderatoren Markus Kavka, Ole Tillmann und Klaas Heufer-Umlaufcite-ref-95[95] das Projekt StĂśrungsmelder gegen Rechtsextremismus.cite-ref-96[96]
Netz gegen Nazis
Am 5. Mai 2008 startete Zeit Online mit Partnern wie dem Deutschen FuĂball-Bund, dem Deutschen Feuerwehrverband, den VZ-Netzwerken, dem ZDF und dem Deutschen Olympischen Sportbund das Internetportal Netz gegen Nazis.cite-ref-97[97] Das Portal erfuhr neben dieser UnterstĂźtzung jedoch auch Kritik von publizistischer Seite, da es oberflächlich argumentiere und wenig Neues biete.cite-ref-98[98] Am 1. Januar 2009 zog sich Zeit Online weitgehend aus dem Projekt zurĂźck und ĂźberlieĂ die Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Eine nicht definierte Kooperation soll weiterhin bestehen.cite-ref-99[99]
ze.tt
Podcasts
Seit September 2017 bietet Die Zeit auch Podcasts an.cite-ref-102[102] Zu den angebotenen Podcasts gehĂśren unter anderem Alles gesagt?, Die Zeit â Verbrechen, Die sogenannte Gegenwart, Das Politikteil und der Podcast aller drei deutschsprachigen RedaktionsbĂźros namens Servus. GrĂźezi. Hallo.cite-ref-103[103]
Seit Januar 2026 sind nur noch die drei regulären neuesten Folgen der Podcasts frei abrufbar. Bonusfolgen und das Archiv sind den zahlenden Abonnenten vorbehalten.cite-ref-104[104]
| | Thema | Turnus |
|---|---|---|
| Was jetzt? | Nachrichten | MoâSa 2Ă täglich, So 1Ă |
| Alles gesagt? | Interview | Monatlich |
| Das Politikteil | Politik | WĂśchentlich (Freitag) |
| Ehrlich jetzt? | Politik | 14-täglich (Dienstag) |
| Auch das noch? | Krisenpodcast | 14-täglich (Mittwoch) |
| Verbrechen | True-Crime | 14-täglich (Dienstag) |
| Wochenmarkt | Kochen | pausiert |
| Die sogenannte Gegenwart | Feuilleton | 14-täglich (Montag) |
| Ist das eine Blase? | Wirtschaft | 14-täglich (Montag) |
| Kicken kann er | FuĂball | 14-täglich (Mittwoch) |
| Geht da noch was? | Alltagstips | 14-täglich (Montag) |
| Wie war das noch mal? | Geschichte | Monatlich (Samstag) |
| Augen zu | Kunst | Monatlich |
| OK, America? | Vereinigte Staaten | WĂśchentlich (Donnerstag) |
| Der Ostcast | Russland | 21-täglich |
| Und was machst du am Wochenende? | | WĂśchentlich (Donnerstag) |
| Was liest du gerade? | Bßcher | 14-täglich (Samstag) |
| Ist das normal? | Sex | 14-täglich (Montag) |
| Unter PfarrerstÜchtern | Bibel | 14-täglich (Freitag) |
| Servus. GrĂźezi. Hallo. | Politik | WĂśchentlich (Mittwoch) |
| Was Chefinnen wirklich denken | Arbeit | 14-täglich (Dienstags) |
| Frisch an die Arbeit | Arbeit | 14-täglich (Dienstags) |
| Und was macht die Uni? | | Monatlich |
| Woher weiĂt Du das? | | 14-täglich (Sonntag) |
| ZEIT BĂźhne | Interview | Monatlich |
| Warum denken Sie das? | | Monatlich |
| Die Schaulustigen | Fernsehen | abgeschlossen |
| Rice and Shine | | abgeschlossen |
| Wird das was? | Zukunft/Digitalität | abgeschlossen |
| Wie war das im Osten? | DDR | abgeschlossen |
| Elbvertiefung | Hamburg | WĂśchentlich (Samstag) |
| English, please! | Englisch lernen | 14-täglich (Sonntag) |
| Titel | Turnus | Folgen/Teile |
|---|---|---|
| Geld Macht Katar | | 8 |
| Tatort Ostsee | | 5 |
| Die Patrioten | | 7 |
| Was jetzt? â Spezial | Samstag | |
| WHITE â Geständnis eines Neonazis | | 9 |
| Deutsche Geister | | 8 |
| Vier Jahre Trump | | 48 |
| Pegasus â der Spion in unseren Handys | | 6 |
Kontroversen
Berichterstattung Ăźber Dieter Wedel
Der damalige Zeit-Online-Autor Thomas Fischer kritisierte Anfang des Jahres 2018 die Berichterstattung Ăźber die MissbrauchsvorwĂźrfe gegen Dieter Wedel und bezeichnete sie als tendenziĂśs und voreingenommen.cite-ref-105[105]cite-ref-106[106]cite-ref-107[107] Daraufhin trennte sich der Zeitverlag von Fischer.cite-ref-108[108]cite-ref-109[109]
Die Juristen der Zeit versicherten den Frauen, dass die Fälle verjährt seien und es zu keinen Prozessen kommen wĂźrde. Sie Ăźbersahen jedoch, dass wegen einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2015 die Verjährung bei Vergewaltigungen erst mit Ablauf des 30. Lebensjahres beginnt und die VorwĂźrfe von Jany Tempel deswegen erst im Jahr 2019 verjährten. Die Staatsanwaltschaft MĂźnchen leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen Dieter Wedel ein. Laut Tempel war die Verjährung eine Bedingung fĂźr ihre Aussage.cite-ref-110[110]cite-ref-111[111] Tempel zufolge habe die Zeit ihr die Ăbernahme ihrer Anwaltskosten zugesagt. Ihr Anwalt reichte deswegen eine Klage gegen die Zeit ein. Der Zeit zufolge wurde nur die Ăbernahme der Anwaltskosten bei Zivilprozessen zugesagt und nicht bei Strafprozessen.cite-ref-112[112]cite-ref-113[113] Im März 2020 urteilte das Landgericht Hamburg zugunsten der Zeit. Tempels Anwalt kĂźndigte an, in Berufung zu gehen.cite-ref-114[114]
Berichterstattung Ăźber private Seenotrettung
Im Politikteil der Ausgabe vom 12. Juli 2018 verÜffentlichte die Zeit unter dem Titel Oder soll man es lassen? einen von Caterina Lobenstein und Mariam Lau verfassten Artikel ßber das Pro und Contra von privater Seenotrettung im Mittelmeer. Im Contra-Teil kritisierte Lau, dass private Seenotretter längst Teil des Geschäftsmodells der Schlepper seien und politisch denjenigen nutzen wßrden, die gar kein Asylrecht mehr wollen.cite-ref-115[115] Der Artikel wurde insbesondere von Journalisten und Politikern heftig kritisiert. Der Zeit wurde vorgeworfen, Seenotrettung generell in Frage zu stellen.cite-ref-116[116] Eine Woche später entschuldigte sich die Chefredaktion auf der Titelseite dafßr, dass insbesondere durch den Titel Oder soll man es lassen? der Eindruck entstanden sei, man wßrde Seenotrettung generell in Frage stellen. Lau wurde vorgeworfen, den Seenotrettern nicht genßgend Respekt entgegengebracht zu haben.cite-ref-117[117] Der Chefredaktion wurde daraufhin vorgeworfen, die eigene Redakteurin an den Pranger gestellt zu haben.cite-ref-118[118]cite-ref-119[119] Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe vom 27. Juli 2018, dass die Kontroverse Teil eines Fßhrungsstreits innerhalb der Chefredaktion sei. Der Contra-Teil sei auf Wunsch von Chefredakteur Giovanni di Lorenzo entstanden und der stellvertretende Chefredakteur und Leiter des Politikressorts Bernd Ulrich soll dies und den Inhalt des Textes als Kritik an seinem Kurs aufgefasst haben.cite-ref-120[120]cite-ref-121[121] Im April 2019 stand der Artikel auf der Shortlist fßr den Theodor-Wolff-Preis. Er wurde jedoch nicht in die Endauswahl ßbernommen, weil Lobenstein nicht mit diesem Artikel fßr den Preis nominiert werden wollte.cite-ref-122[122]
Big Brother Award
Im Juni 2019 erhielt Zeit Online â zum Teil stellvertretend fĂźr die gesamte Verlagsbranche â den Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie Verbraucherschutz. Die BegrĂźndung in Kurzform:
âdafĂźr, dass sie 1.) auf ihren Websites zeit.de und mycountrytalks.org zum Teil in groĂem Stil Werbetracker, wie auch das Facebook-Pixel einsetzen, 2.) dafĂźr, dass sie 2017 bei ihrem Projekt Deutschland spricht alle personenbeziehbaren Daten inklusiv der politischen Meinung auf den Rechnern von Google abgespeichert und verarbeitet haben und 3.) dass sie sich fĂźr das Nachfolgeprojekt My Country Talks nicht nur von dem nimmersatten Werbeunternehmen mit Weltmachtsanspruch Google bei ihrem Projekt sponsern lassen, sondern dass sie zusätzlich Trackingtools eingebunden haben, mit denen Informationen an Dritte weiter gegeben werden kĂśnnen.â
â
padeluun
:
Laudatio bei den Big Brother Awards 2019
Gastbeitrag von Wladimir Putin
Am 22. Juni 2021 verĂśffentlichte Die Zeit anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Ăberfalls auf die Sowjetunion einen Gastbeitrag des russischen Präsidenten Wladimir Putin. In dem Beitrag warb Putin fĂźr eine engere Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa, kritisierte jedoch scharf die NATO und die Europäische Union. Der Artikel sorgte fĂźr erhebliche Diskussionen und Kritik. Es gab eine Debatte darĂźber, ob es angemessen war, dem russischen Präsidenten in der âZeitâ eine Plattform zu geben.cite-ref-124[124]
Die Autorin Samira El Ouassil argumentierte beispielsweise, dass autoritäre Machthaber wie Putin Gastbeiträge in westlichen Medien gezielt fßr Propagandazwecke nutzen kÜnnten, da sie keine Hemmungen hätten, politische Lßgen zu verbreiten. Sie hinterfragte die redaktionellen Kriterien und die Motivation hinter der VerÜffentlichung und forderte eine klare Auseinandersetzung mit den Lßcken und Verzerrungen in Putins Darstellung. Trotz angekßndigter Gegenkommentare blieb fßr sie der Eindruck, dass Die Zeit einem Despoten unnÜtig Raum zur Verbreitung von Desinformation geboten hat.cite-ref-125[125]
Der Journalist und Historiker Nils Minkmar kritisierte die VerĂśffentlichung des Beitrags ebenfalls und bezeichnete diesen als âkrasse Propagandaâ. Er hob hervor, dass Putins Texte gezielt politische LĂźgen und groteske Verdrehungen von Fakten enthielten, wie etwa die Behauptung, die EU und die USA hätten die Annexion der Krim provoziert. Minkmar argumentierte, dass zwar auch Gegner der Meinungsfreiheit Zugang zu Medien erhalten dĂźrften, dies jedoch eine klare Gegenrede erfordere. Ein solcher Text hätte seiner Meinung nach mit einem Warnhinweis versehen werden mĂźssen, um die Leser auf den propagandistischen Charakter aufmerksam zu machen. Er beschrieb Putin als âantidemokratischen Aktivistenâ, dessen Darstellung einer zukĂźnftigen Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa unrealistisch sei, solange er im Amt bleibe.cite-ref-126[126]
Depublikation Maxim Biller
Im Juni 2025 hat Die Zeit eine Kolumne des Schriftstellers Maxim Biller mit dem Titel âMorbus Israelâ depubliziert. In dem Artikel nahm Biller die deutsche Nahost-Debatte vor dem Hintergrund der israelischen Blockade des Gazastreifens und des israelisch-iranischen Krieges ins Visier und ging Kritiker Israels scharf an. Nach Protesten im Internet und in den Leserkommentaren unter dem Text lĂśschte die Zeitung den Beitrag, der auch in der gedruckten Ausgabe erschienen war, aus ihrem Online-Auftritt am selben Tag, als er verĂśffentlicht worden war. Die Zeit stellte eine kurze Erklärung an die Stelle, an welcher der Artikel zuvor zu lesen war: âDer an dieser Stelle erschienene Beitrag enthielt mehrere Formulierungen, die nicht den Standards der ,Zeitâ entsprechen. Unsere aufwändige redaktionelle Qualitätssicherung hat leider nicht gegriffen.â Die Entscheidung der Zeitung stieĂ auf vielfältige und heftige Kritik.cite-ref-127[127]cite-ref-128[128]cite-ref-129[129]cite-ref-130[130]
Tochtergesellschaften und Beteiligungen der ZEIT Verlagsgruppe
⢠Seit 2024 ist die ZEIT Verlagsgruppe Mehrheitseigner des 2016 gegrßndeten Unternehmens GoodJobs, einer Plattform fßr nachhaltige und soziale Jobs.cite-ref-131[131]
⢠Gemeinsam mit der Zeitschrift Forschung & Lehre betreibt die Zeit Verlagsgruppe academics,cite-ref-132[132] ein Karriereportal fßr Wissenschaft und Forschung.
⢠Seit 2013 ist die e-fellows.net GmbH & Co. KGcite-ref-133[133] aus Mßnchen eine 66-%-Tochter des Zeit-Verlags: Das Karrierenetzwerk bringt seit 2000 Nachwuchskräfte mit Arbeitgebern zusammen. Den Mitgliedern bietet es ein Online-Stipendium mit Praktikums- und Jobangeboten, Zeitungs-Abos, Karriere-Events, Mentoren und einer Online-Community.
⢠Mit Studio ZX betreibt die ZEIT Verlagsgruppe seit 2022 eine Kommunikationsagentur fßr Content Marketing. In dieser bßndeln sich die ehemaligen Tochtergesellschaften Tempus Corporate (Agentur fßr Corporate Publishing) und die Convent Kongresse GmbH, ßber die die Zeit Verlagsgruppe seit 1998 Kongresse und Tagungen fßr den deutschen Mittelstand veranstaltet.cite-ref-134[134]
⢠Der Zeit Kunstverlag verÜffentlicht die Zeitschrift Weltkunnst, die Zeitung Kunst und Auktionen sowie Kataloge fßr Kunstmessen.
⢠Die Good Conversations gGmbH organisiert Gesprächsformate der Plattform âMy Country Talksâ, darunter âEuropa sprichtâ oder âDeutschland sprichtâ.
⢠ZEIT Sprachen, ehemals Spotlight Verlag, gehÜrt seit 2018 zur Zeit Verlagsgruppe und verlegt Sprachmagazine.
⢠Die ZEIT Akademie bietet als digitales Weiterbildungsprogramm der Zeit Verlagsgruppe Kurse und Webinare fßr Einzelpersonen und Unternehmen.cite-ref-135[135]
⢠Seit 2016 erscheint die wÜchentliche Zeit-Beilage Christ & Welt in der neu gegrßndeten Tochtergesellschaft der Zeit Verlagsgruppe, Zeit:Credo.cite-ref-136[136]
Zeit-Stiftung
Die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius fĂśrdert Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung.
Verwandte Themen
⢠Die ZEIT-Bibliothek der 100 Bßcher ist eine Zusammenstellung der Feuilleton-Redaktion.
⢠Der Marion DÜnhoff Preis fßr internationale Verständigung und VersÜhnung wird jährlich von der Zeit, der Zeit-Stiftung und der Marion-DÜnhoff-Stiftung vergeben.
Literatur
⢠Die Zeit. Wochenzeitung fßr Politik, Wirtschaft, Wissen und Kultur. Zeitverlag Bucerius, Hamburg 1946 ff. (erscheint wÜchentlich).
⢠Ralf Dahrendorf: Liberal und unabhängig. Gerd Bucerius und seine Zeit. C. H. Beck, Mßnchen 2000, ISBN 3-406-46474-2.
⢠Mathias von der Heide, Christian Wagner: âWeiter rechts als die CDUâ. Das erste Jahrzehnt der âZeitâ. In: Lutz Hachmeister, Friedemann Sierung (Hrsg.): Die Herren Journalisten. Die Elite der deutschen Presse nach 1945. C. H. Beck, MĂźnchen 2002, ISBN 3-406-47597-3, S. 165â184.
⢠Karl-Heinz JanĂen, Haug von Kuenheim, Theo Sommer (Hrsg.): Die Zeit: Geschichte einer Wochenzeitung â 1946 bis heute. Siedler, MĂźnchen 2006, ISBN 978-3-88680-847-2.
⢠Frank Bajohr: Der Mann, der bei der Zeit Ernst KrĂźger war. âSechs Jahre lang, von 1950 bis 1956, schrieb er fĂźr unsere Zeitung unter falschem Namen. Erst jetzt wurde seine wahre Identität entdeckt: hinter âErnst KrĂźgerâ verbarg sich der Diplomat und SS-General Erwin Ettel.â In: Die Zeit, 23. Februar 2006, Nr. 9, S. 94.
⢠Christian Haase, Axel Schildt (Hrsg.): Die Zeit und die Bonner Republik. Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung. Wallstein, GÜttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0243-3.
⢠Die besten Reportagen aus 65 Jahren ZEIT-Geschehen (Reportagensammlung). Wissenmedia, Gßtersloh 2011, ISBN 978-3-577-14655-5.
⢠Heinz Spielmann: Carl Otto Czeschka. Ein Wiener Kßnstler in Hamburg (= HWS-Reihe, Bd. 1: Kßnstler in Hamburg). Hg. von Ekkehard Nßmann, Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung. Wallstein-Verlag, 2019, ISBN 978-3-8353-3434-2.
⢠Smetek fßr DIE ZEIT. Titelbilder, Skizzen und Ideen vom Illustrator Wieslaw Smetek. Propaganda Verlag, 2014, ISBN 978-3-9816557-0-4.
Weblinks
Commons
: Die Zeit
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠zeit.de
⢠Rezension von Ăbermedien
⢠Andrea Klasen: 21.02.1946 â Erste Ausgabe von "Die Zeit". WDR ZeitZeichen vom 21. Februar 2016 (Podcast, 15:06 min).
Einzelnachweise
cite-note-imp-11. Impressum DIE ZEIT. In: zeit.de. Zeit Online GmbH, abgerufen am 7. März 2025.
cite-note-0-22. â Henning Kornfeld: Die Zeit: Giovanni di Lorenzo und Jochen Wegner bilden Chefredakteurs-Duo. In: kress.de. kress, 10. April 2025, abgerufen am 1. Juli 2025.
cite-note-1-33. â Giovanni di Lorenzo, Jochen Wegner: In eigener Sache: Wir sind DIE ZEIT. In: Die Zeit. 1. Juli 2025, abgerufen am 1. Juli 2025.
cite-note-44. â Dieter von Holtzbrinck beteiligt sich am Zeit-Verlag. In: zeit.de, 26. März 2009.
cite-note-goethe-55. â Michael Kohler: âDie Zeitâ â Erfolg mit Qualität. In: Goethe-Institut. Mai 2012, abgerufen am 13. September 2015.
cite-note-66. â Katja Hanke: Deutsche Wochenpublikationen â HintergrĂźnde anstatt Tagesaktualität. Goethe Institut, Dezember 2011, abgerufen am 26. Januar 2019: âDabei lässt das Blatt, das als bĂźrgerlich-liberal bezeichnet werden kann, auch unterschiedliche Meinungen zu.â
cite-note-77. â Autor: Hans-Ulrich Wehler Deutsche Gesellschaftsgeschichte Bd. 5: Bundesrepublik und DDR 1949â1990. C.H.Beck, MĂźnchen 2008, ISBN 978-3-406-52171-3, S. 401 f.
cite-note-88. â Autoren: Marcus Maurer & Carsten Reinemann Medieninhalte â Eine EinfĂźhrung. VS Verlag fĂźr Sozialwissenschaften/Springer-VS, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-90179-4, S. 130.
cite-note-99. â Die Zeit im 70-Jahre-Auflagenvergleich: Durchbruch in den 60ern, auf dem Gipfel Anfang der 90er und heute. meedia.de, 16. Februar 2016.
cite-note-1111. â Die Zeit Verlagsgruppe. ma 2025 Pressemedien II: DIE ZEIT verteidigt Spitzenplatz und baut Reichweite weiter aus, 31. Juli 2025.
cite-note-1212. â meedia. "Zeit", "wochentaz", "Welt" und "taz" legen kräftig zu, 24. April 2025.
cite-note-131. Die Zeit. In: ivw.de. Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., abgerufen am 6. Februar 2025.
cite-note-142. Die Zeit. In: ivw.de. Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., abgerufen am 6. Februar 2025.
cite-note-1515. â Christian Haase, Axel Schildt (Hrsg.): Die Zeit und die Bonner Republik. Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung. GĂśttingen 2008, S. 245â263, 1. Zitat S. 245, 2. Zitat S. 261 f.
cite-note-die-zeit-bleibt-wir-vergehen-1616. â Die Zeit bleibt, wir vergehen sueddeutsche.de, 10. Juni 2020.
cite-note-1717. â Karl Heinz Bohrer: 1968: Die Phantasie an die Macht? Studentenbewegung â Walter Benjamin â Surrealismus. In: Merkur 51,12 (Dezember 1997), S. 1069â1080, hier S. 1077 f. Ăźber die Bedeutung â[d]es quasi surrealistischen Kritikers Uwe Nettelbeckâ fĂźr Die Zeit (Zitat: S. 1078).
cite-note-1818. â Rudolf Walter Leonhardt: Unfug mit Unschuld und Unzucht (II): Kurzes Kichern, kein ErrĂśten. In: Zeit Online. 25. April 1969, abgerufen am 17. Mai 2016 (Nr. 17.).
cite-note-1919. â Sexualdelikte: Der unbekannte Sittenstrolch. In: Zeit Online. 3. September 1976, abgerufen am 17. Mai 2016 (Nr. 37.).
cite-note-2020. â Theo Sommer: Pädophilie: Irrungen und Wirrungen der Zeit. In: Zeit Online. 3. Oktober 2013, abgerufen am 17. Mai 2016 (Nr. 41.).
cite-note-2121. â Hilde von Lang gestorben. In: Spiegel Online, 5. April 2011.
cite-note-antennebayern-2323. â âDie Zeitâ erhält Jakob Fugger Medaille 2012. (Memento vom 7. Juli 2014 im Internet Archive) In: Antenne Bayern, 23. April 2012.
cite-note-2424. â Mit Zanny Minton Beddoes und RenĂŠ Obermann: Zeit bekommt fĂźnfkĂśpfiges Herausgebergremium meedia.de, 28. April 2017.
cite-note-2525. â Die Zeit holt Nicola Leibinger-KammĂźller in den Herausgeberrat dnv-online.net, 25. Mai 2020.
cite-note-2626. â Meedia Redaktion: "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe lässt sein Mandat ruhen | MEEDIA. 16. Mai 2022, abgerufen am 5. Juni 2022.
cite-note-2727. â âDie Zeitâ â Eine Wochenzeitung wird 75. In: ARD Mediathek. ARD, abgerufen am 18. Februar 2021.
cite-note-2828. â Impressum DIE ZEIT. Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, abgerufen am 7. Dezember 2024.
cite-note-2929. â Impressum DIE ZEIT. 24. Mai 2023, abgerufen am 28. Juni 2023.
cite-note-3030. â Neues ZEIT-Ressort: Glauben und Zweifeln (Memento vom 5. September 2019 im Internet Archive) In: zeit-verlagsgruppe.de, 31. März 2010, abgerufen am 8. Jini 2023.
cite-note-3131. â DIE ZEIT fĂźhrt ein neues Ressort ein: Z â Zeit zum Entdecken (Memento vom 5. September 2019 im Internet Archive) In: zeit-verlagsgruppe.de, 7. Oktober 2015, abgerufen am 8. Juni 2023.
cite-note-3232. â DIE ZEIT fĂźhrt neues Streit-Ressort ein blog.zeit.de, 4. September 2019.
cite-note-3333. â Der âRheinische Merkurâ erscheit erstmals als Beilage in der âZeitâ horizont.net, 1. Dezember 2010.
cite-note-pressemappe-3434. â Redaktion und Verlag im Profil. (Memento vom 10. August 2018 im Internet Archive; PDF; 20,0 MB) In: zeit-verlagsgruppe.de, abgerufen am 8. Juni 2023.
cite-note-3535. â ZEIT Media - ZEIT fĂźr Ihre Kommunikation. In: ZEIT Media. Abgerufen am 10. August 2022.
cite-note-3636. â Start des neuen Ressorts Green bei ZEIT und ZEIT ONLINE zeit-verlagsgruppe.de, 8. September 2021.
cite-note-3737. â Artikel zum 75. Geburtstag von C. O. Czeschka in: Die Zeit, Nr. 43, 1953.
cite-note-3838. â Heinz Spielmann: Carl Otto Czeschka. Ein Wiener KĂźnstler in Hamburg. HWS-Reihe Bd. 1: KĂźnstler in Hamburg (Hg. von Ekkehard NĂźmann) â S. 70f und S. 440.
cite-note-3939. â Titelblatt der Times vom 4. Dezember 1788.
cite-note-403. Gerd Bucerius: zeit.de Unsere Aufgabe. In: Die Zeit, 21. Februar 1946.
cite-note-4141. â FĂźr kleine Scans der Titelseiten vgl. DIE ZEIT: Jahrgang 1946. In: Zeit Online. Archiviert vom Original am 3. März 2016; abgerufen am 3. März 2016.
cite-note-4242. â Zur Kopfzeile mit Bremer Wappen: Unser Wappen. In: Die Zeit, 27. Juni 1946.
cite-note-4343. â Prof. Hans-Dieter Loose, Leiter des Staatsarchivs: Warum Hamburgs Raubtiere auf dem falschen Bein stehen. In: Hamburger Abendblatt, 28. Juli 1988, S. 5, abgerufen am 5. Juni 2019.
cite-note-4444. â Karl-Heinz JanĂen, Haug von Kuehnheim, Theo Sommer: Die Zeit. Geschichte einer Wochenzeitung. 1946 bis heute. Siedler, MĂźnchen 2006, S. 29.
cite-note-4545. â Hamburg-Logo, Flaggen und Wappen, unter hamburg.de, abgerufen am 5. Juni 2019.
cite-note-4646. â Manfred Sack in der Zeit Nr. 40, 29. September 1978: Komplettansicht.
cite-note-4747. â Website des Zeitverlags, abgerufen am 5. Juni 2019.
cite-note-4848. â JanĂen, v. Kuehnheim, Sommer: Die Zeit. Geschichte einer Wochenzeitung. 1946 bis heute. MĂźnchen 2006.
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